Johannes Kübel wurde am 12.08.1972 in Meersburg am Bodensee geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er mit 9 Jahren bei Jens-Peter Uhlenhoff. Nach dem Abitur, Zivildienst etc. besuchte er zwei Jahre die Berufsfachschule für Musik in Krumbach, wo er bei Thomas Freier Cellounterricht erhielt. Seit 1999 studiert er an der Musikhochschule in Augsburg bei Prof. Markus Wagner. Neben dem Musikpädagogischen Diplom erlangte er 2005 die Künstlerische Reife (KA-Diplom). Es folgten zahlreiche Konzertauftritte als Solist sowie in kammermusikalischen Ensembles.
Johannes Kübel spielte von 2001 bis 2005 als 1. Cellist in dem Festivalorchester der Isny- Oper. Im Rahmen eines Orchesterkonzertes des Festivals spielte er im Juli 2003 erstmals als Solist mit Orchester. Mit dem Orchester der „Jungen Münchner Philharmonie“ konzertierte er häufig wie auch mit dem „schwäbischen Oratorienorchester“. Schwerpunkt der Arbeit von Johannes Kübel ist das solistische Repertoire und die Kammermusik (vorwiegend Streichquartett und Klaviertrio). Er nahm zwei mal an Kammermusik-Meisterkursen der Mitglieder des Vogler-Streichquartetts teil. Im Mai 2004 nahm er an einem Streicher-Workshop der Leiterin des L`Orfeo-Orchesters, Michi Gaigg, teil. Seit 1998 ist Johannes Kübel festes Mitglied des „Krumbacher Klaviertrios“ mit dem er regelmäßig konzertiert. Zusammen mit dem Pianisten Pavol Kovac, konzertiert er häufig in Celloabenden. Im Jahre 2004 gründete er mit der Pianistin Marina Weimann das „Duo Saitensprung“, welches seitdem auf zahlreiche erfolgreiche Auftritte zurückblicken kann.
In den Jahren 2006 und 2007 war Johannes Kübel Cellist in dem Kurorchester „Musica Hungarica“ in Bad Wörishofen. Im Dezember 2008 wirkte er in dem Wintermärchen „Die Schneekönigin“ – eine Produktion des Stadttheaters Augsburg – als Cellist mit.